Nazivergleich: Wer Wind sät, wird Sturm ernten

Eva Herman

Was sind das eigentlich für Befindlichkeiten, die unsere Politiker derzeit befallen? Bei seiner gestrigen Amtseinführung wiederholte der frischgebackene Bundespräsident Steinmeier das, was seine Parteikollegen und auch die CDU-Kanzlerin in den letzten Tagen gebetsmühlenartig in Richtung der türkischen Regierung wiederholten: »Beenden Sie die unsäglichen Nazi-Vergleiche«.

Deutschland: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei

Eva Herman

Wer dem Zusammenbruch seiner Heimat jahrelang hilflos zuschauen muss, der macht in der Regel eine ganz bestimmte Reihenfolge unterschiedlicher Gemütszustände durch: 1. Wachsendes Erkennen der zunehmend widrigen Umstände, das bald schon in eine Art Alarm führt 2. Gutgemeinter Wille zur Aufklärung, der aber nix bringt. 3. Zuweilen fast heldenhafter Widerstand, der letztlich aber auch nix bringt.

Autos rasen in Menschenmengen: Verletzte und Tote in Heidelberg, London, New Orleans

Eva Herman

Letztes Wochenende, am wichtigsten Karneval-Wochenende 2017, geschah es: Fast zeitgleich rasten auf der Welt drei Autos in Fußgängergruppen: In Heidelberg, in London und in New Orleans. Ein Toter, Dutzende Menschen sind verletzt, manche davon schwer. Entsetzen allerorten. Aber wie soll das alles noch zu verstehen sein? Wer steckt dahinter? Ist die Duplizität der Ereignisse reiner Zufall?

Sanktionsliste für sieben Länder stammt von Obama, nicht von Trump

Eva Herman
Und Horst Seehofer hatte doch Recht: »Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.« Nehmen wir als Beispiel den neuen US-Präsidenten Donald Trump, der sich derzeit offenbar für alles eignet, was für Kontroversen und Misskredit sorgt. Und dem man zunehmend das Recht abspricht, Entscheidungen als Präsident zu treffen.

»Sie bereiten etwas vor«!

Hier stimmt doch was nicht. Deutschland diskutiert über den Schwachsinn, ob man für Nordafrikaner die Abkürzung »Nafris« benutzen darf. Ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Denn eventuell entwickelt sich hier unterdessen etwas ganz anderes, was sich gar nicht gut anfühlt. Während wir uns also derzeit von den Mainstreammedien mit diesem Blödsinn aufstacheln lassen, stellt immer noch keiner die alles entscheidende Frage: Was hatten tausende Nordafrikaner in unterschiedlichen Städten in der Silvesternacht eigentlich vor? Und warum sind die so aggressiv?

Schweiz 2017: Nationalstaat unter Beschuss

Nicht nur Deutschland leidet, auch das kleine, »unabhängige« Nachbarland Schweiz. Während die Souveränität der Nationalstaaten von aussen v.a. durch supranationale Organisationen(1) wie die Europäische Union (EU) bzw. supranationale Gerichtshöfe wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) eingeschränkt werden, werden die nationalen Werte hier durch die Masseneinwanderung von innen ausgehöhlt. Zudem beschränken sich die Nationalstaaten oft selbst in ihrer Souveränität, indem sie Vorgaben von internationalen Organisationen wie der UNO unhinterfragt übernehmen.