»Ihr seid Idioten!«

Eva Herman

Am vergangenen Osterwochenende wurden mehrere Menschen im deutschsprachigen Raum schwer verletzt oder ermordet. Sie wurden zum Teil schwer misshandelt, erstochen, massakriert. Die meisten Täter sind flüchtig. Flüchtig auch unser Schreck, der von der nächsten bösen Überraschung schon wieder vertrieben wird. Das, was gestern für uns noch undenkbar war, ist heute allgemeine Realität geworden. Der Mensch gewöhnt sich an alles. Das Leid der Opfer und ihrer Angehörigen: Unvorstellbar. Aber weit genug entfernt, offenbar kann man es noch fortschieben aus den alltäglichen Gedanken.

Wolfgang Bosbach: »Ich habe Angst vor der Entchristianisierung!«

Eva Herman

Wolfgang Bosbach, einer der letzten CDU-Politiker, der sich noch so manches zu sagen traut, was andere schon längst nicht mehr zu tun wagen, hat letzte Woche eine interessante Aussage getroffen. Sie gibt Anlass, neu über das Geschick des Abendlandes nachzudenken, welches sich derzeit von seiner bisherigen Form verabschiedet. Vor allem ein Satz hat es in sich.

FAZ schiebt Pressekodex beiseite und spricht Klartext

Eva Herman

Es ist nur wenige Tage her, dass ich in meinem Artikel Weitere Kastration der deutschen Medien? die Berichterstattung der FAZ heranzog, um an diesem auffälligen Beispiel aufzuzeigen, wie sich die Mainstream-Medien an den neuen Kodex des Presserats halten: Nach diesem sollte in der künftigen Medienberichterstattung möglichst grundsätzlich auf die Nennung der Täterherkunft (Nationalität, Religion etc.) verzichtet werden, egal, ob Ausländer oder Deutsche. Heute die überraschende Wende:

Rammen, Stechen, Schlitzen: Wie ISIS Europas Bürger tötet

Eva Herman

Gestern veröffentliche BILD-online einen aufsehenerregenden Beitrag, der hier nicht kommentiert, sondern lediglich in einigen Punkten wiedergegeben werden soll: »ISIS ruft Anhänger zu Ramm-Attacken auf«, hieß es da. Im Beitrag, den nur zahlende Kunden lesen konnten, hieß es weiter: »Für ihre Anschläge im Westen verwenden die Terroristen inzwischen ebenfalls Autos, allerdings auf eine wesentlich einfachere Weise: Sie rufen ihre Anhänger dazu auf, mit ganz normalen Fahrzeugen Fußgänger zu töten«.

Wir waren das Volk

Eva Herman

Na, das ist doch wirklich eine Erfolgsmeldung, oder? Nachdem in den letzten zwei Jahren Tausende Menschen in Deutschland und Europa durch zahlreiche, blutige Terror-Kriminalitäts-und Vergewaltigungs- Attentate getötet und weit mehr noch an Leib und Seele zum Teil schwer verletzt wurden, hat die Bundesregierung jetzt eine ganz außergewöhnliche Idee: Sie will ankommende »Flüchtlinge« nun, nach zwei Jahren unaufhaltsamer Massenmigration, »etwas genauer« vom Verfassungsschutz überprüfen lassen.

Autos rasen in Menschenmengen: Verletzte und Tote in Heidelberg, London, New Orleans

Eva Herman

Letztes Wochenende, am wichtigsten Karneval-Wochenende 2017, geschah es: Fast zeitgleich rasten auf der Welt drei Autos in Fußgängergruppen: In Heidelberg, in London und in New Orleans. Ein Toter, Dutzende Menschen sind verletzt, manche davon schwer. Entsetzen allerorten. Aber wie soll das alles noch zu verstehen sein? Wer steckt dahinter? Ist die Duplizität der Ereignisse reiner Zufall?

Wie könnte man den Zustand Deutschlands noch besser mit nur einem Symbol beschreiben?

Rico Albrecht
In Deutschland ist man hilfsbereit, will Gutes tun und ein Zeichen setzen für Frieden, Toleranz und Freiheit. Viele fühlen sich schuldig und sind bereit, eigene und fremde Mittel für das aufzubringen, was sie selbst als guten Zweck definieren. Während sich die Gesellschaft in Links und Rechts spalten lässt und über Obergrenzen und Rassismus diskutiert, fehlt es in den Krisenregionen an Hilfsgütern für die bedürftigsten Menschen.

Trumps Einreisestopp – Die Hysterie und die Fakten

Trumps Einreisestopp – Die Hysterie und die Fakten

Joachim Steinhöfel
Kein Tag ohne Skandal. Was hat Trump jetzt wieder angerichtet? Man darf sich aktuell gänzlich von der Hoffnung verabschieden, in den deutschen Qualitätsmedien auch nur Restbestände von seriöser Berichterstattung vorzufinden. In einer Zeit, in der wichtige Wahlen bevorstehen und das „heute-journal“ von einem „außergewöhnlichen Interview“ spricht, wenn ein gewisser Norbert Röttgen (CDU) dort über 8 Minuten ankündigen darf, in die USA reisen zu wollen, um gegen Trump „Allianzen (zu) schmieden….auch (mit) republikanischen Senatoren“.