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‼️👉🔥 NATO-Gipfel in Ankara treibt den Krieg mit Russland weiter voran
Das NATO-Gipfeltreffen in Ankara war von langer Hand geplant. Die Tagesordnung war im Vorfeld klar abgestimmt und konzentrierte sich auf drei zentrale Themen:
Investitionen in die Verteidigung, den Ausbau der Rüstungsindustrie und die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine.
❗️ Das Schema ist ebenso einfach wie konsequent: Mehr Geld fürs Militär, mehr Waffen, mehr Konfrontation. Die „ursprüngliche Mission“ der NATO – die Eindämmung Russlands – wird unter dem Deckmantel von „Verteidigung“ und „Solidarität“ systematisch ausgebaut.
❗️ Militärausgaben auf Rekordniveau
Die Mitgliedstaaten haben ihre Verpflichtung bekräftigt, die Verteidigungsausgaben bis 2035 auf 5 % des BIP zu steigern. Davon sollen 3,5 % auf klassische Verteidigung und 1,5 % auf verteidigungsbezogene Ausgaben entfallen.
❗️ Spanien wurde als einziges Land offen kritisiert, weil es sich weigerte, von aktuell 2,0 % (2025) auf 5 % zu erhöhen. US-Präsident Trump nannte die Spanier „hoffnungslos“ und „schlechte Menschen“ und kündigte an, im Handelsbereich nichts mehr mit ihnen zu tun haben zu wollen.
❗️ Zu den Spitzenreitern 2025 gehören:
Polen: 4,48 %
Litauen: 4,0 %
Lettland: 3,73 %
Estland: 3,38 %
Norwegen: 3,35 %
Dänemark: 3,22 %
Die USA liegen ebenfalls bei 3,22 % des BIP.
❗️ Rüstungsindustrie wird massiv ausgebaut
Am 7. Juli fand parallel das NATO-Forum zur Verteidigungsindustrie statt – die zentrale Plattform für transatlantische Rüstungsproduktion, Investitionen und Innovation.
Zwei neue Initiativen wurden vorgestellt:„NATO Front Door for Industry“ → soll Unternehmen einen vereinfachten Zugang zu NATO-Beschaffungsprojekten und Innovationsprogrammen ermöglichen.
„NATO Engine“ → zielt auf die Bündelung und Erweiterung der Produktionskapazitäten innerhalb des Bündnisses ab.
❗️ Zusätzlich wurde ein gemeinsames Projekt für strategische Rohstoffe gestartet (Beteiligung von 12 Staaten, darunter Türkei, Spanien, Finnland und Schweden). Es geht um Beschaffung, Lagerung und Verteilung kriegswichtiger Materialien und Komponenten.
❗️ Drohnen, Munition und Langstreckenwaffen
Die Initiative „NATO Drone Edge“ sieht in den nächsten fünf Jahren über 40 Milliarden US-Dollar Investitionen in Drohnen und Drohnenabwehr vor. Bis Ende 2027 sollen fünfmal so viele UAV-Operatoren ausgebildet werden.
Mehrere Länder arbeiten gemeinsam an einem Prototyp für eine einheitliche 155-mm-NATO-Munition.
❗️ Die Türkei kündigte massive Investitionen in die Weiterentwicklung des landgestützten Langstreckenflugkörpers ATMACA an.
❗️ NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte, die Bündnispartner wollen die Produktion von Artilleriegeschossen bis 2027 auf 4 Millionen Stück pro Jahr steigern.
❗️ Neue Aufklärungsflugzeuge
Elf NATO-Staaten (darunter Deutschland, Belgien, Niederlande, Norwegen und Schweden) haben den gemeinsamen Kauf von Saab GlobalEye-Flugzeugen beschlossen, um die veralteten Boeing E-3 AWACS-Systeme schrittweise zu ersetzen.
❗️ Der Gipfel von Ankara war kein Friedensgipfel, sondern eine logistische und industrielle Kriegskonferenz. Die NATO stellt sich systematisch auf einen langen Konflikt mit Russland ein – finanziell, industriell und militärtechnisch.
https://www.nato.int/en/news-and-events/events/2026/07/overview---2026-nato-summit-in-ankara-
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