Das Ende der »Herrenmenschen«

Unsere Nachbarin sagt, dass »jetzt alles anders wird« in Deutschland. Und das sei auch gut so. Viel mehr Vielfalt, und ein frischer Wind. Die vielen Flüchtlinge, sagt sie, »sind jetzt schon fast alle integriert.« Sie ist froh darüber, denn die Kanzlerin »hatte eben doch recht recht«, auch wenn sie aus Bayern ständig Ärger bekäme. Die Deutschen, findet unsere Nachbarin, »haben ja schon immer viel Power gehabt«, aber zu viel sei eben auch nicht gut. Sonst kämen sie wieder auf »dumme Gedanken«.

Eva Herman über die letzten Denker der alten Garde

Gerade lese ich, dass an immer mehr englischen und amerikanischen Schulen der Begriff bester Freund abgeschafft wird. Der Grund: Jene Kinder, die keinen besten Freund hätten, seien benachteiligt, diskriminiert sozusagen. So formulieren es die zitierten ausländischen Psycholog/innen. In unseren deutschen Medien, in den Mainstream-Feuilletons, lese und höre ich herzlich wenig bis gar nichts über diesen Irrsinn, wahrscheinlich sind wir auch bald dran. Dabei wäre dies doch ein passendes Thema für all jene Leute, die man bislang als Denker bezeichnet hatte. Wo sind die eigentlich geblieben?

Eva Herman: Gedanken zur generellen Abschaffung der politischen Parteien

Das abgestürzte Vertrauen der Bürger in die deutschen Volksparteien hat Anfang 2018 den absoluten Tiefpunkt erreicht. Historische Ausmaße! Angesichts des monatelangen, inzwischen nicht mehr erträglichen GroKo-Geschachers, mögen immer weniger Bürger noch hinhören, wenn prominente Parteipolitiker ihren wieder und wieder Mund aufmachen. Kein Vertrauen mehr. Das ist kein Wunder. Und dieser Tag war absehbar. Schon vor sieben Jahren, im November 2011, veröffentlichte ich dazu diesen Artikel, der heute mehr Gültigkeit besitzt denn je. Enthalten hier ist übrigens auch mein Lösungsvorschlag.

Eva Herman: Ausgeschwampelt – Deutschland in der Staatskrise

Eva Herman
Die sogenannten Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Regierung in Deutschland waren vor knapp zwei Wochen gescheitert. Viel Wind um nix. Und jetzt? Jetzt soll es also wieder die GröKoZ (Größte Koalition aller Zeiten) richten, weil sich die »Jamaika-Parteien« nicht einigen konnten. Die Jamaika-Koalition hatte schon ausgedient, ehe sie das Licht der politischen Welt je erblicken konnte, ob nun Kalkül oder nicht. Die Schwampel übrigens ebenso, wie manche Leute diese »schwarze Ampel« auch bezeichnet hatten. Es hat sich in Deutschland damit ausgeschwampelt.

Migranten bei der Polizei: »Der Feind in den eigenen Reihen«

Eva Herman

Der Niedergang einer Gesellschaft zeigt sich am deutlichsten durch nachhaltig fehlenden Nachwuchs. Keine Kinder, keine Zukunft. Keine eigenen Kinder, keine eigene Zukunft. Wenn ein Volk es sich leistet, auf Nachkommen zu verzichten, so werden andere nachkommen und es richten. Wie die Geschichte dann weitergeht, liegt in fremder Hand. Man muss sich nicht mehr beschweren über das künftige Schicksal des Landes, welches man ja sehenden Auges selbst ausländischen Leuten freiwillig überließ. So einfach ist das. Derzeit geschieht dies in Deutschland. Die Folgen sind weitreichend.

Bundestagswahl 2017: Die Kollektivschuld

Eva Herman

Deutschland hat vor einer Woche gewählt. Angela Merkel wird Bundeskanzlerin bleiben. Kann man sich das vorstellen? Ein Volk, dem derart übel mitgespielt wurde, zumindest ganz gewiss in den letzten drei Jahren, von eben genau dieser Kanzlerin, wählt damit seinen Untergang selbst. Die Kanzlerin der bedingungslosen Einwanderung bleibt für die nächsten vier Jahre Kanzlerin der bedingungslosen Einwanderung.

Die Neunmalklugen oder Siebengescheiten

Eva Herman

Der Spieß hat sich von selbst umgedreht, so ganz allmählich, Stück für Stück. Gewiss, es hat lange gedauert, bis ich endlich erkennen musste, dass ich die Welt nicht retten kann. Weder kann ich die Welt retten, noch ist es möglich, geistesträge Mitmenschen wachzurütteln, um sie auf die vielfältigen Gefahren hinzuweisen, die wie ein vollbeladener Güterzug auf uns zurasen.

Wie lange noch?

Der nachfolgende Text wurde uns von einem Leser zugeschickt. Wir veröffentlichen diesen mit dem Einverständnis des Autors, den wir hier Lukas nennen wollen…

Um 12 Uhr verlasse ich mein klimatisiertes Büro und begebe mich auf den Weg zur Bank in der Nähe des Hauptbahnhofs. Ich laufe durch einen kleinen Park. Die Sonne scheint. Es sind kaum Wolken am Himmel. Ein Gefühl der Freude und Dankbarkeit steigt in mir auf, ich spüre ein Verbundensein mit den Kräften der Natur.

Deutschlands nächstes Problem: Wer soll den neuen Babyboom bewältigen?

Eva Herman

Deutschland hat sich dermaßen in die Krise geritten, dass Auswege kaum zu finden sein dürften. Wir wollen in diesem Beitrag nur über ein Problem sprechen: Die »Kinderkrise Deutschlands«. Seit den sechziger Jahren kamen hier zu wenige Kinder auf die Welt. Weswegen die UN schon 2001 anrieten, spätestens ab 2015 die Grenzen Deutschlands aufzureißen und Millionen »Flüchtlinge« aufzunehmen – man sprach von einem »Bevölkerungsaustausch«, bzw. einem »Bevölkerungsersatz« (replacement migration). Über elf Millionen Migranten sollten alleine in den Jahren 2015/2016 nach Deutschland kommen, so die Empfehlung. Damit die Wirtschaftskraft erhalten bliebe, hieß es auch.